Archiv der Kategorie: Urlaub

Camping Le Brasilia – Urlaub 2012

In diesem Sommer haben wir unseren Urlaub im Urlaubsland schlechthin verbracht: Frankreich. Unser Ziel war Canet-en-Roussilon am Mittelmeer in der Nähe zur spanischen Grenze. Dort haben wir uns einen sehr tollen fünf Sterne Campingplatz ausgesucht: Le Brasilia.

Einfahrt Camping Le Brasilia

Einfahrt Camping Le Brasilia

Der Campingplatz hatte alles zu bieten: Eine erstklassige Organisation von der Ankunft bis zur Abfahrt, eine tolle Lage direkt am Meer und nicht weit von Canet Plage entfernt. Der gesamte Platz war sehr gepflegt, sauber und wunderschön mit unterschiedlichen Bäumen (Platanen, Pinien, Palmen) und Hecken bepflanzt. Die Stellplätze selber waren sehr groß (unserer hatte 7m x 13m) und hatten je nach Kategorie Strom und einen eigenen Wasseranschluss. Für jeden Geschmack gab es den richtigen Platz: sonnig oder schattig, offen oder eher zurückgezogen….Wirklich schlechte Stellplätze haben wir nicht gesehen.

Stellplatz

Stellplatz

Neben zahlreichen Plätzen für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobilen bietet der Campingplatz eine große Auswahl an Mobile Homes für mehrere Personen zur Miete an.

Mobile Home Deluxe

Mobile Home Deluxe

Darüber hinaus hatte der Platz einiges zu bieten: vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, jede Menge Animation für Kinder und Erwachsene, ein (eher nicht so gutes) Restaurant, eine große Pool-Landschaft, viele Sportangebote und einen eigenen erstklassigen, sehr breiten Sandstrand. Wir glauben hier findet jeder genau das, wonach er sucht: Ob man jetzt Action und Sport will, mit Kindern unterwegs ist oder wie wir einfach nur ausspannen und relaxen möchte.

Strand Camping Le Brasilia

Strand Camping Le Brasilia

Der Ort Canet Plage ist sehr touristisch. Es gibt unzählige Cafés und Restaurants, jede Menge Einkaufsmöglichkeiten und mehrmals die Woche einen großen Markt. Außerdem einen kilometerlangen Sandstrand und einen Hafen mit vielen Wassersportangeboten. Unser Ding war der Ort allerdings nicht.

Strandpromenade Canet Plage

Strandpromenade Canet Plage

Auch die Gegend Languedoc-Roussillon hat jede Menge zu bieten: Guten Wein und fangfrischen Fisch, schöne Sandstrände und die Pyrenäen in unmittelbarer Sichtweite. Statt wie vor 2 Jahren viele Ausflüge haben wir diesmal nur einen sehr schönen Ausflug zum Chateau de Peyrepertuse gemacht und sind auf den Spuren der Katharer gewandert. Die Aussicht von oben ist grandios (für schwindelfreie Leute *g*)9

Château de Peyrepertuse

Château de Peyrepertuse

Wir haben noch mehr Bilder vom Platz gemacht. Wer Interesse hat, möge sich einfach bei uns melden.

Das Fahrtenbuch:
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Urlaub 2010 am Gardasee

Unser diesjähriges Urlaubsziel war der Gardasee. Da die ganze Gegend um den See traumhaft schön ist, war es nicht leicht sich für einen Ort zu entscheiden. Da wir aber vor allem am Strand relaxen wollten, haben wir uns ein beschauliches Örtchen am Südostufer ausgesucht: Lazise.

Lazise selbst bietet eine perfekte Mischung aus kleinen Gassen mit viel Flair, welche zum Bummeln und Shoppen einladen, und einer tollen Uferpromenade, an der sich Cafés, Restaurants und Eisdielen aneinander reihen. Am Abend kann man den unschlagbaren Blick auf die untergehende Sonne beobachten. Jeden Mittwoch lädt der Wochenmarkt zum Besuch ein. Gehandelt wird mit Leder- und Textilwaren in allen Variationen, typischen Souvenirs und Porzellan in allen Variationen.

Unser Campingplatz „La Quercia“ lag nur 1,5 km vom Stadtkern entfernt  direkt am Seeufer. Unmittelbar am seicht abfallenden Ufer liegt der familienfreundliche Sandstrand. Der Platz war sehr schön, mit vielen Bäumen und Pflanzen, die ausreichend natürlichen Schatten gespendet haben. Die Organisation und Verpflegung waren perfekt und man hat sich einfach rundum wohl gefühlt. Die Cocktails an der Tahiti-Bar sind ebenfalls eine Empfehlung wert – und eine Garantie für lustige Abende…

Eine kleine Auswahl an Bildern:

Rezeption Camping „La Quercia“

Schattige Plätze im Grünen

Der Hafen von Torri del Benaco

Das Castello Scaligero in Sirmione

Sonnenuntergang in Lazise

Das obligatorische Fahrtenbuch darf natürlich auch nicht fehlen (Show klicken).

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Urlaub 2009, Toskana

Wie erwähnt ging es dieses Jahr nicht mit dem Zelt nach Südfrankreich sondern in die Toskana zum Norcenni Girasole Club.

Die Fahrt:
Was macht man, wenn man kein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen durchsetzen möchte? Man stellt einfach permanent „Tempo 130“ Schilder auf. So zumindest auf der Strecke A61, A5 bis zur Schweizer Grenze…jedenfalls bis auf wenige Ausnahmen –  die Baustellen mit „Tempo 60“. Komischerweise kam es mir auf der Rückfahrt so vor, als ob die Schilder weniger oft aufgestellt waren.
Die Schweiz, die uns wegen der Dunkelheit auf der Hinfahrt verborgen blieb, begeisterte uns auf der Rückfahrt umso mehr. Luzern war jetzt nicht gerade der Hit, aber in Lugano könnte ich es für den Rest des Lebens aushalten. Wirklich traumhaft schön. Die Aussicht konnten wir auf der Rückfahrt dann auch etwas länger geniessen – die halbe Strecke standen wir im Stau. Es ist mir ein Rätsel wieso man eine zweispurige Autobahn auf einer Spur ohne ersichtlichen Grund durch ein Verkehrsleitsystem sperrt. Und die 3km Stau vor dem Südende des Gotthardtunnels, wie sie mehrfach im Verkehrsfunk wiederholt wurden, waren trotzdem 10km.
Die Krönung waren jedoch die Italiener. Für mich total überraschend: Auf Italiens Autobahnen gilt Linksverkehr! Anders jedenfalls ist es nicht zu erklären wieso bei 4 Spuren nur die beiden linken befahren werden – vorschriftsmässig mit 130. Man glaubt garnicht wie bescheuert man sich vor kommt, wenn man dann ganz rechts fährt. Wer mag, so wie der ein oder andere Sportwagenfahrer, kann dann die beiden rechten Spuren nutzen um mit 200 an der Kollonne vorbeizufahren. Wie sagt man neudeutsch so schön: *facepalm*

Der Campingplatz:
Schön. Mitten in der Natur auf einer Anhöhe gelegen. Die Plätze allerdings alle eingeebnet und fast durchweg künstlich bepflanzt. Hat den Vorteil, dass man seinen Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt auf einer ziemlich ebenen Fläche aufbauen kann und nachts nicht permanent durchs Zelt rollt. Der Nachteil ist der wenige natürliche Schatten. Man sollte schon etwas dabei haben um Schatten zu spenden (Sonnensegel, Schirme, grosses Vordach am Zelt o.ä.). Alle Plätze waren mit Strom versorgt. Fliessendes Wasser direkt am Platz gab es, zumindest in unserem Bereich, keines.
Organisatorisch war alles bestens. An der Rezeption und am Info-Point sprach man sämtliche Fremdsprachen und in allen anderen Läden, Restaurants und Bars konnte man sich zumindest auf Englisch verlassen. Auch sämtliche Aushänge oder Speisekarten waren in mehreren Sprachen vorhanden. Wer mal Urlaub in Frankreich gemacht hat weiß, dass das nicht immer so ist.
Die Bar übertrug sämtliche Sportereignisse auf mehreren Grossbildleinwänden und/oder Flachbildschirmen. Wenn mal wollte blieb man in sämtlichen Sportarten up to Date. Ein Erlebnis, dank einiger Engländer, war auf jedenfall das Spiel Arsenal London gegen Manchester United (Endstand 2:1 nach 96!!! Minuten). Die Führung für Arsenal, ein geschundener Elfer durch Rooney, ein Eigentor und ein nicht gegebenes (knappes) Abseitstor zum vermeindlichen Ausgleich in der 95sten Minute sorgten für gute Stimmung. Parallel lief Bayern gegen Wolfsburg und eigentlich war ich wegen diesem Spiel in der Bar. Die beiden Leinwände hingen nebeneinander und ich glaube ich habe mehr von der Premier League mitbekommen als von der Spitzenpartie in der Bundesliga.
Neben dem kleinen Supermarkt auf dem Platz gab es noch einen Weinladen, einen Bazar für allerlei verschiedenes Zeugs und Zeitungen, eine Eisdiele, mehrere Restaurants und eine Pizzeria „to go“ mit schlechter Pizza.
Die beiden grossen Schwimmbäder am Platz haben wir nicht genutzt. Da war es uns einfach viel zu voll und um Schatten musste man sich dort selbst kümmern. Dafür war das Lagunen Schwimmbad aber wirklich sehr schön gemacht.
Wenn man wollte, konnte man am Info-Point organisierte Ausflüge buchen. Im Angebot waren, soweit ich mich erinnern kann, Pisa, Sienna, Florenz und noch irgendein nettes Dorf in der Nähe. Die Touren fanden ganztags und auf Wunsch inkl. einer Führung (empfehlenswert) und Lunch statt. Morgens gegen 9 Uhr ging es mit dem Reisebus los, Nachmittags gegen 17 Uhr wieder zurück. Für meinen Geschmack etwas spät, aber da hat ja jeder eine andere Vorstellung. Wir haben wir uns dieses Jahr nur Florenz angeschaut. Interessante Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten, die allesamt gut und in kurzer Zeit zu Fuß erreichbar sind.
Da der wenige Schatten am Stellplatz und am Pool der einzige wirkliche Kritikpunkt und ansonsten der Platz ziemlich perfekt ist, werden wir nöchstes Jahr sicherlich wieder dorthin fahren. Und dann schauen wir uns vielleicht Pisa an.