Archiv der Kategorie: IT

Ingress

Die Enlightened in Herzogenrath und Umgebung suchen noch Verstärkung gegen die blaue Übermacht (Langzeitstudenten mit zuviel Zeit und ÖPNV Dauerkarten *g*).

Wer es ausprobieren möchte: Ingress Webseite und die Intel Map.

Die Hintergrundgeschichte zu Ingress: Zum Start wurden 13 Splitter auf der Erde verteilt. Die Splitter wandern über die Links zwischen Portalen zu jeder vollen Stunde. Ziel ist es die Portale so zu verlinken, dass die Splitter die Zielorte der jeweiligen Fraktion erreichen. Portale können aber zerstört und eingenommen werden. Angeschlossene Links werden dadurch zerstört. Da sich die meisten Splitter aber außer Reichweite der Spieler befinden, geht es meist nur noch um die lokale Hoheit oder darum möglichst große Links oder Felder zu bauen (wenn Links ein Dreieck bilden, entsteht ein Feld).

Photovoltaikanlage

Gödn Döch, dö Ström kömmt vöm Döch! Das zumindest antwortete Rachel auf die Frage „Was soll ich denn zur Solaranlage schreiben?“. Im Grunde trifft es das natürlich ziemlich genau. Allerdings wären ein paar Fakten zur Anlage auch ganz interessant. Here we go:

  • Gesamtleistung der Photovoltaikanlage 5.2kWp
  • 20 Schüco MPE 260 MS 60 BB Module, 260 Wp, schwarz eloxiert
  • Schüco Montagesystem MSE 210
  • SMA TriPower STP 5000 TL-20 Wechselrichter
  • Ausrichtung 30° Südost, Dachneigung 32°
  • 2 Strings mit 11 und 9 Modulen mit einer leichten morgendlichen Verschattung durch einen Kamin.

Die Anlage wurde Ende August durch die Fa. Fladung Solartechnik installiert. Der August Termin sicherte uns 14.8 ct/kWh bei der Einspeisung ins Netz. Unser Ziel ist es natürlich möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen. Die Ersparnis dadurch ist mit ca. 27 ct/kWh deutlich größer. Beim Eigenanteil sind wir von ca. 25% ausgegangen. Nach einem Monat können wir schauen ob das ungefähr passt.

Die Bilanz nach 5 Tagen ist erfreulich. Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass das Wetter nur an einem Tag schlecht war. Jetzt aber die Zahlen:
Ins Netz eingespeist haben wir:  89,8 kWh
Vom Netz bezogen haben wir:  27,8 kWh
Insgesamt erzeugt haben wir:  127,84 kWh
Das ergibt bisher einen Eigenanteil von ca. 30% und einen Gewinn von ca. 16 Euro. Das sollte für einen günstigen Champagner reichen 🙂

Die IT Nerds frickeln sich natürlich direkt einen eigenen Logger auf Raspberry PI Basis und bauen die Ergebnisse in die eigene Homepage ein (siehe rechts oben der Graph). Zusätzlich bietet uns PV Output einige Vergleichswerte mit anderen Anlagen (und eine App gibts von denen auch).

Schüco_260_MS_60_Photovoltaik

Anker Uspeed USB3.0 Hub

Ich wollte für meinen Schreibtisch einen USB3.0 Hub bestellen und bin nach ein wenig Recherche auf den Anker Uspeed 7-Port Hub gekommen. Als der Hub geliefert und angeschlossen wurde, tat sich aber erst mal nicht viel. Dass es noch keine endgültige USB 3 Zertifizierung für Hubs gibt, war mir bekannt. Aber NIX war dann doch ein bisschen weniger als erwartet. Erster Ansatz war alle Treiber zu aktualisieren: Intel Chipsatztreiber, Intel USB 3.0 Treiber und, weil sich da auch nix tat, die Asmedia USB 3.0 Treiber (mein Mainboard hat beides, Intel und Asmedia USB 3 Ports). Anschließend wurde zumindest mal ein Gerät erkannt. Aber so richtig rund lief das immer noch nicht. Auf der Anker Webseite gab es eine neuere Firmware, die ich ebenfalls direkt installierte. Aber auch das brachte keine merkliche Besserung. Ein kurzer Test mit einem USB 3.0 Stick lieferte folgendes Ergebnis:

Ports 1 bis 4: Immerhin etwas mehr als USB 2.0 Speed (38MB/s lesend)
Ports 5 bis 6: Komplett tot. Stick wird nicht erkannt
Port 7: Läuft super. Volle Speed (85MB/s lesend).

Dieses ernüchternde Ergebnis habe ich dem Anker Support geschickt, der sich auch direkt bei mir gemeldet hat:

…vielen Dank fuer Ihre klare Beschreibung des Problems, dies hat meine Analyse sehr vereinfacht. es handelt sich hier wahrscheinlich um einen Defekt eines Chips (2 Chips sind fuer den gesamten Hub, aber jeweils unterschiedliche Ports verantwortlich), sodass wir Ihnen gern kostenlos Ersatz schicken moechten. Koennten Sie mir bitte die SN Nummer unseres Geraets (auf dem Hub) sowie Ihre Bestellnummer schicken? Hat sich Ihre Adresse geaendert? Wir benoetigen den Hub nicht zurueck, bitte entsorgen Sie diesen einfach.

Das Beste an der Sache: Nachdem ich denen SN Nummer und Bestellnummer geschickt hatte, befand sich ein paar Tage später tatsächlich ein neuer Hub in der Post. Zu meiner Freude funktionierte dieser tadellos.
Jetzt kann man da sicher ein paar Verschwörungstheorien aufstellen, aber der Support war mal echt absolut spitze. Jedenfalls würde ich wieder ein Gerät bei denen kaufen.

Airplay mit der Synology Diskstation und Android

Anscheinend war ich doch nicht so richtig gut informiert. Sonst wäre mir nicht entgangen, dass die Synology Diskstation selbst dazu fähig ist, Inhalte über Airplay an entsprechende Empfänger zu streamen. Ich dachte man bräuchte ein Endgerät, dass Airplay-fähig ist. Dem ist aber wie gesagt nicht so. Also kann man auch einfach sein Android Smartphone oder Tablet nehmen und über die DS Audio App der Diskstation sagen, dass sie einen Titel direkt an ein Airplaygerät streamen soll.

Wer sich wundert, dass von Songtexten (Lyrics) nur die ersten paar Zeilen angezeigt werden: Das hat anscheinend rechtliche Gründe. Das standardmäßig installierte Plugin lädt deshalb nicht den gesamten Liedtext ein. Allerdings bin ich bei meiner Suche nach einem Plugin über eine modifizierte Version gestoßen. Damit werden dann auch komplette Songtexte in der Audio App angezeigt.

Andreas Contes goes Jabber

Komische Überschrift für einen Artikel? Was tut man nicht alles um über Suchmaschinen besser gefunden zu werden. Stichwort: Sprechende URLs. Aber zum Thema. Nachdem Microsoft angekündigt hat den Windows Live Messenger nach Skype zu überführen, hatte ich kein Interesse mehr an dem Instant Messenger Client. Eine gute Alternative musste also her. Und meiner Meinung nach bietet sich dafür ein XMPP Client (auch als Jabber Client bekannt) an.
Als Instant Messaging Client unter Windows 7 fiel meine Wahl auf Pidgin. Für Android teste ich gerade Xabber. Einen Server, auf dem der Account angelegt wird, benötigt man ebenfalls. Ich habe mich spontan für den  Jabber Server des Chaos Computer Club (CCC) entschieden. Der Pidgin Client unterstützt eine „Account creation“ Funktion, mit dessen Hilfe man direkt aus Pidgin heraus einen Account auf dem CCC Server anlegen kann. Wer das mal ausprobieren möchte: Hier gibt es ein Tutorial mit Screenshots wie man Pidgin inkl. einem Account auf dem CCC Server einrichtet. Damit Pidgin unter Windows beim Start ausgeführt wird, muss man in den Plugins die „Pidgin-Windows-Optionen“ konfigurieren. Meine Jabber ID gibts gerne auf Anfrage per Mail 😉

Update: Wer einen Google Mail Account hat, kann diesen natürlich mit seinem favorisierten Messenger nutzen. Xabber wird für Google Talk wie folgt konfiguriert:
Kontotyp: Google Talk
Benutzername: Der Teil vor @googlemail.com bzw. gmail.com
Servername: googlemail.com
Server: talk.google.com
Port: 5222
Der Rest kann so bleiben wie er ist.

Google Talk für Android nutzt TCP 5228 für seine Client – Server Kommunikation. Wer in seiner Firma das Pech hat, dass an der Firewall nur die Standardports für XMPP frei sind (TCP 5222 und TCP 5223), der hat mit Google Talk das nachsehen im Firmen WLAN. Da Xabber aber auf Port 5222 mit dem Google Talk Server spricht, kann man trotzdem seine üblichen Kontakte ansprechen.

Update: Google schmeisst XMPP Federation mit der Einführung von Google Hangouts raus. Das finde ich persönlich sehr sehr schade. Damit ist es nicht mehr möglich, dass man Google Hangout Nutzer über XMPP Server anderer Anbieter erreichen kann.