“Ivy Bridge” PC endlich fertig

Etwas länger hat’s gedauert. Blöd wenn man nicht weiß, dass der Verkaufsstart der neuen Ivy Bridge CPUs erst eine Woche nach der offiziellen Vorstellung ist und schon fast alles andere da ist. Sei’s drum, ich musste sowieso noch ein paar Kleinteile bestellen und jetzt ist endlich alles angekommen und verbaut worden.
Die Idee meinen jetzt über 5 Jahre alten Quadcore (Q6600) zu ersetzen irrte schon seit ein paar Monaten in meinem Kopf herum. Er war mir im Idle und unter Last zu laut und zu warm geworden. Allerdings konnte ich mich nie so richtig auf eine passende Plattform für mich einigen. Sandy Bridge CPUs waren schon einige Zeit auf dem Markt und ein hervorragendes Produkt. Allerdings kamen dann langsam die ersten Informationen zur Sandy Bridge-E Plattform (Sockel 2011) heraus. Ich wollte die nächsten Jahre nichts grundlegendes am System ändern und so musste ein performantes System her. Ich liebäugelte mit dem neuen Sockel 2011 und einer Sechskern CPU. Erste Infos bezüglich fehlender nativer USB3 Unterstützung und recht hoher Verlustleistungen unter Last brachten mich zum Umdenken. Je länger ich hin und her überlegte, desto mehr Informationen zum Sandy Bridge Nachfolger, Ivy Bridge, fanden den Weg ins Internet. Basierend auf einem ganz neuen Fertigungsprozess in 22nm versprachen die CPUs auf jeden Fall geringe Verlustleistungen. Die Features deckten ebenfalls meine Anforderungen ab. Ich begann meine Komponentenauswahl basierend auf diesen finalen Voraussetzungen: Viel Power (The Trash Slasher), leise und (relativ) klein:

1. Silverstone TJ08B-E Micro ATX Gehäuse (Test)
2. Asus Maximus V Gene Mainboard (Link)
3. Kingston HyperX Low Voltage RAM 4x4GB (Link)
4. Intel Ivy Bridge i7-3770K CPU (Test)
5. 2 Samsung 830 Series SSDs mit 256GB (Test)
7. Seasonic X-460 Netzteil ohne Lüfter (Test)
8. Lian Li EX-H32B Wechselrahmen für die SSDs
9. LiteOn BH10LS30 Blu-ray Writer
10. EVGA GTX 560Ti Grafikkarte, die ich aus meinem alten Rechner übernommen habe.

Eine “normale” Festplatte habe ich keine mehr im Rechner. Die grösseren Daten liegen auf einer Synology Diskstation.

Probleme gab es kaum. Es war ein bisschen kniffelig den 180mm Lüfter im Gehäuse zu einzustellen, wie ich es wollte (im Idle aus, unter Last max. 800rpm). Und der Wechselrahmen passt nicht so, dass er vorne bündig abschliesst. Er steht 2mm über. Das kann man aber mit ein klein wenig Dremelarbeit in 2 Minuten anpassen (ein Langloch an der passenden Stelle ausfräsen). Es stört aber nicht wirklich. Und das Bios auf dem Mainboard war zu alt (0402) um direkt ein Bild am onboard Ausgang zu liefern. Man braucht kurzfristig eine dedizierte Grafik um ein Bios Update zu machen.
Das Gesamtsystem ist im Idle unter Windows nahezu unhörbar. Der Verbrauch liegt bei wie ich finde ordentlichen 60 Watt. Dem Mainboard ist dabei sicher einiges verschuldet, aber ich wollte es unbedingt haben. Der Spieltrieb war einfach zu stark und die Konfigurationsmöglichkeiten der Asus ROG Series Mainboards sind quasi unendlich :) Die Performance ist natürlich klasse. Aus Sicht eines Spielers wäre wahrscheinlich einzig die etwas ältere Grafikkarte zu beanstanden. Aber für meine Spielchen reicht die noch locker aus. Vor allem für Diablo 3…noch 7 Tage ’til Evil is back ;)

Something new is coming…

Republic of Gamers

Republic of Gamers

Wodka Sling

Frohe Ostern :)

Wodka Sling

Wodka Sling

4 cl Wodka
2 cl Kirschlikör
3 cl Zitronensaft
1 cl Grenadine
10 cl Ananassaft

Im Shaker mit Eiswürfeln schütteln, in Longdrinkglas auf Eiswürfel abgießen.

Pfauenaugen und Freeclimber unterwegs

Die ersten Schmetterlinge und Freeclimber wurden im Garten gesichtet :)

Pfauenauge

Pfauenauge

Marienkäfer

Marienkäfer

Wazzup, Episode 1

Diablo 3 Release am 15.5.12
Lange erwartet und schon im Juli 2011 bei Amazon UK vorbestellt kommt es am 15.5.12 endlich in die Läden: Diablo 3. Wie von Blizzard gewohnt, gibt es natürlich wieder ein paar Videosequenzen, die sicherlich zum Besten gehören was die Spielebranche zu bieten hat: Die Introsequenz und Der schwarze Seelenstein.

Das neue iPad
Das iPad 3 kommt ohne LTE nach Deutschland. Anfangs zwar mit 4G (LTE) Unterstützung beworben (und mittlerweile korrigiert), sind die unterstützen LTE Frequenzen des iPads nicht mit denen deutscher Mobilfunkanbieter kompatibel. Das iPad unterstützt LTE nur mit 700 und 2.100MHz, in Deutschland üblich sind aber 800, 1.800 und 2.600MHz je nach Provider. Allerdings kann das iPad 3 jetzt HSPA+ mit bis zu 21MBit und auch auch DC-HSPA mit 42MBit im Downstream. Letzteres ist aber in Deutschland seltener anzutreffen. Das iPad 2 konnte nur HSPA mit 7.2MBit. Aufgrund der fast überall nutzbaren HSPA+ Zellen kann man eine nicht vorhandene LTE Unterstützung gut verkraften. Vor allem weil LTE in Deutschland gerade erst im Aufbau ist.
Interessant am neuen iPad ist auch das neue Display und die Möglichkeit Fotos jetzt mit einer max. Auflösung von 18 Megapixel auf das iPad zu laden. Bei den alten iPads wurden die Fotos vor der Übertragung immer an die Displayauflösung angepasst. Beim iPad 3 landen die Fotos in Originalqualität auf dem Pad. Zum Präsentieren der letzten Urlaubsbilder ist das natürlich eine sehr nette Sache.

WPA Key der Easybox aus MAC berechenbar
Die Meldung alleine ist ja schon schlimm genug. Toppen kann man das imho nur dadurch, dass man sich das Verfahren sogar noch patentieren lässt. So passiert beim Hersteller der weit verbreiteten Easybox Arcadyan. Nachzulesen in Wotans Blog. Praktisch, wenn man unterwegs mal ein WLAN benötigt. Da hat man neben Offen und WEP jetzt auch noch die Möglichkeit WPA Netze zu nutzen sofern sie von einer Easybox mit Standard WPA Key stammen.

Kim Dotcom und ein paar Hintergründe
Wer sich mal für ein paar Hintergrund Informationen zu Herrn Dotcom (ehemals Kim Schmitz) interessiert, der kann sich diesen Nachruf zu Herrn Gravenreuth durchlesen. Günter Freiherr von Gravenreuth war ebenfalls ein sehr umtriebiger Geselle in den Weiten des Internets.